„Ein Koffer voll Erinnerung“:

Der historische Workshop mit Mitteln der Shoah/Holocaust Education

Was erzählt ein alter Koffer über das Leben eines Menschen in der Zeit der Shoah/des Holocausts?
Ist die Shoah/der Holocaust zu verstehen?
Wo können wir Parallelen zur heutigen gesellschaftlichen Entwicklung entdecken?

Dieser Workshop zeigt, wie individuelle Schicksale und biografische Zugänge die Geschichte der Shoah greifbar machen. Wir arbeiten mit Zeitzeug*innenberichten und historischen Materialien, um die nationalsozialistische Verfolgung nachvollziehbar zu machen und spannen den Bogen zu gegenwärtigen Fragen der Antisemitismusprävention und demokratischen Verantwortung.
Die Teilnehmenden setzen sich interaktiv mit historischen Fakten, persönlichen Geschichten, Erinnerungsobjekten und möglichen Identifikationsmomenten auseinander, um Empathie, historisches Bewusstsein und aktives Erinnern zu fördern.

Zeitzeug*innengespräche (der nachfolgenden Generationen):

Über persönliche Familienschicksale und Überlebensgeschichten

Welche Spuren hinterlässt die Geschichte der Shoah in den Familien von Überlebenden?
Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft?
Welche Erkenntnisse lassen sich daraus für unser heutiges Zusammenleben ziehen?

Zu erfahren ist in diesem Workshop, wie Überlebensgeschichten, persönliche Familienschicksale und die daraus folgenden Konsequenzen für nachfolgende Generationen erzählt und reflektiert werden. Der Workshop gibt Einblicke in die Perspektiven der Kinder und Enkel von Überlebenden und verbindet historische Ereignisse mit aktuellen Fragen der Erinnerungskultur, Antisemitismusprävention und demokratischen Verantwortung.
Teilnehmende setzen sich interaktiv mit den Geschichten der nachfolgenden Generationen auseinander, entdecken mögliche Identifikationsmomente mit der eigenen Biografie und reflektieren die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung und Empathie für heute.