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Das Projekt Judentum erLeben macht das Judentum als eine lebendige, aktiv praktizierte Kultur, Tradition und Religion erfahrbar. Neben dem Vermittlungsprogramm zu allgemeinen Themen zum Judentum gibt es auch unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, wie z.B. jüdische Feste oder der jüdische Kalender.

Die Angebote stellen Grundbegriffe des Judentums an Hand von vielen verschiedenen Judaika und anderen Gegenständen zum Judentum vor und behandeln u.a. folgende Themen: Monotheismus, hebräische Sprache und Schrift, jüdischer Kalender, Lebenskreisfeste, Jahreskreisfeste, Kashrutregeln, Synagoge, Shabbat, jüdische Symbole, Torah, Gottesnamen, Judaika, Gebetskleidungen, religiöse Ausrichtungen, Geschichte des jüdischen Lebens in Südostösterreich, Geschichte des Antisemitismus, Shoah/Holocaust, …

Methoden:

  • Lernen Anhand von Artefakten
  • Stationenbetrieb
  • Begegnungspädagogik
  • Sakralraumpädagogische Angebote (einschließlich der Vorstellung der „ganzheitlich-kreative Erkundung von Sakralräumen“ bis zur Sakralraumrallye)

Vom Reb Nissim über das Judentürl zur Synagoge

Jüdischer Stadtspaziergang

Dieses Angebot richtet sich an alle, die spazierengehend die jüdische Geschichte von Graz erkunden wollen.

 

 

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Beispiele von Workshops, Seminaren, Vorträgen, Stadtspaziergängen, Exkursionen:

  • „Vom Judentürl bis zum mittelalterlichen jüdischen Friedhof“: Citywalk zu mittelalterlichen Stätten des jüdischen Wirkens in Graz
  • „Von der ehemaligen Wohnung von Rabbiner David Herzog zum Coliseum“: Citywalk zum neuzeitlichen jüdischen leben in Graz
  • „Warum gibt es einen 7-armigen und einen 9-armigen Leuchter?“: Allgemeine Einführung ins Judentum
  • „Warum schreibt der jüdische Kalender heuer das Jahr 5782?“: Der jüdische Kalender
  • „Warum beginnt der Shabbat am Freitagabend?“: ein Schwerpunkt zu den Festen im Judentum
  • „Warum darf man samstags kein Feuer anzünden?“: Ein Schwerpunkt zu Shabbat
  • „Wie viele Kerzen braucht man zu Chanukkah?“: Ein Schwerpunkt zu Chanukkah
  • „Nächstes Jahr in Jerusalem“: Pessach
  • „Wie wird man Jude/Jüdin?“: Lebenskreisfeste im Judentum
  • „Ist Cheesburger koscher?“: Kashrut: Die Speiseregeln im Judentum
  • Jüdisches Leben in den steirischen Regionen sichtbar machen
  • Jüdisches Leben in den burgenländischen Regionen sichtbar machen
  • Film- und Buchbesprechung „Unorthodox“

Für Kinder gibt es die Möglichkeit:

  • Bücher in hebräischer Sprache durchzublättern,
  • … jüdische Symbole kennenzulernen und zu basteln,
  • Brettspiele mit Fragen zum Judentum zu spielen,
  • Kreuzworträtsel mit Fragen zum Judentum zu lösen,
  • … eine Synagoge und eine Laubhütte zu basteln,
  • … den eigenen Geburtstag im jüdischen Kalender zu suchen,
  • Gegenstände zum Judentum aus der Nähe zu bestaunen,
  • … den eigenen Namen in hebräischen Buchstaben zu schreiben,
  • koschere Gummibärchen oder koscheren Wein zu kosten (je nach Zielgruppe) 🙂
  • … und vieles mehr!

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Organisatorisches

In der Jüdischen Gemeinde Graz ist das Angebot „Synagoge erLeben“ zu buchen, das auf Basis des Konzepts Judentum erLeben für die Jüdische Gemeinde ausgearbeitet wurde.

Zielgruppen: Die Workshops werden altersgerecht konzipiert und sind geeignet für:

  • Multiplikator*innenschulungen
  • Train the Trainers
  • Lehrer*innenfort- und ausbildung
  • Studierende
  • (Erwachsenen)bildungsinstitutionen
  • Betriebliche Weiterbildungen
  • Religionsgemeinschaften (z.B. Pfarren,…)
  • interessierte Erwachsenengruppen
  • Weitere Multiplikator*innen, wie Lehrpersonen, Kindergartenpädagog*innen,
    Jugend- und Sozialarbeiter*innen,…
  • Schüler*innen von der Volksschule bis zur Matura für alle Schultypen (auch gerne altersheterogen)
  • Außerschulische Jugendarbeit
  • Lehrlingsausbildung
  • Eltern

Es sind explizit alle Teilnehmer*innen eingeladen am Angebot Judentum erLeben teilzunehmen, egal welchen kulturell-religiösen Hintergrund sie besitzen, auch wenn sie sich keiner Religion zugehörig fühlen. Ein wesentliches Ziel dieses Angebots ist die interreligiöse und interkulturelle Begegnung, welche sich gegen Antisemitismus wendet.

 Zeitumfang:
wahlweise 2-3 Stunden (plus ca. 1 Stunde Vorbereitung). Nach Wunsch und Absprache gerne auch kürzer oder länger.

Personenbeschränkung:
ca. 25

Kostenbeitrag:
Subventionsabhängig. Bitte um Rücksprache bezüglich der aktuellen Fördersituation. Danke.

Dieses Angebot findet in der buchenden Einrichtung statt. Dafür wird ein Raum mit Sesselkreis und Tischen (ca. 14) für den Stationenbetrieb benötigt.

Keine Vor- oder Nachbereitung notwendig, aber möglich.

Gerne stellen wir für Sie ein individuelles Angebot, speziell zugeschnitten auf Ihre Zielgruppe zusammen.