Shalom – Salam – Grüß Gott

Das Workshopangebot „Shalom – Salam – Grüß Gott“ ist ein Beitrag zum interkulturellen Lernen und zum interreligiösen Dialog. Dabei stellt die Vermittlung religionssensibler Kompetenzen eine Grundlage der Annäherung an das Thema dar.

Im Mittelpunkt der Angebote zum interkulturellen und interreligiösen Lernen steht die Begegnung mit den abrahamitischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und das Ausmachen deren Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede.

Damit stellt diese Schwerpunktsetzung auch eine essenzielle Antidiskriminierungsarbeit in einer pluralen Gesellschaft dar. Die Besonderheit dieses Formats liegt im direkten Vergleich der verschiedenen Religionen.

Methoden:

  • Lernen Anhand von Artefakten
  • Stationenbetrieb
  • Begegnungspädagogik
  • Sakralraumpädagogische Angebote (einschließlich der Vorstellung der „ganzheitlich-kreative Erkundung von Sakralräumen“ bis zur Sakralraumrallye)

 

Themen:

  • Monotheismus und Abraham
  • Religionsgründer
  • hebräische und arabische Sprache und Schrift
  • jüdischer, islamischer und gregorianischer Kalender
  • Lebenskreisfeste
  • Jahreskreisfeste
  • Ruhetage
  • Speisevorschriften
  • Übertritte
  • Gebetshäuser
  • Symbole
  • Heilige Schriften
  • Gebete, Gebetskleidungen und Gebetshaltungen
  • Kleidervorschriften
  • Der Monotheismus und die Frauen
  • Verschiedene Ausprägungen und Strömungen
  • Migrationsgeschichte
  • Geschichte der einzelnen Traditionen in Österreich
  • Islamfeindlichkeit und Geschichte des Antisemitismus, Shoah/Holocaust
  • Anzahl der Gläubigen in Österreich und weltweit

Gerne organisieren wir für Sie einen unserer beliebten Citywalks „Gebetshäuser“.

Der Citywalk umfasst ja nach Wunsch die Besichtigung der Synagoge, einer Moschee, einer Kirche und eines  Buddhistischen Zentrums in Graz. In den einzelnen Gebetshäusern erhält die Gruppe eine fachkundige Führung aus der Innenperspektive der einzelnen Religionen. Zusätzlich gibt es Überlegungen aus der vergleichenden religionswissenschaftlichen Perspektive.

Dabei kooperieren wir eng mit den Religionsgemeinschaften.

Wir bieten auch interreligiöse/interkulturelle Stadtspaziergänge in Graz an.

Beispiele von Angeboten:

  • Planung von themenaffinen Veranstaltungen:
    Trialog, Jüdisch-christlicher Dialog, Jüdisch-muslimischer Dialog
  • „Shalom – Salam – Grüß Gott“: ein Angebot über die Gemeinsamkeiten und Unterscheide der 3 großen abrahamitischen Weltreligionen
  • „Können Haare Sünde sein?“: Über die Tradition der weiblichen Kopfbedeckung in den monotheistischen Weltreligionen
  • Religionskompetenz in Migrationsgesellschaften
  • „Koran-Kippa-Kelch“: Besuch ausgewählter Gebetshäuser aus einem interreligiösen Blickwinkel

Für Kinder gibt es die Möglichkeit…

  • … Bücher in hebräischer und arabischer Sprache durchzublättern,
  • … den eigenen Namen in hebräischen und arabischen Buchstaben zu schreiben,
  • … religiöse Symbole zu basteln,
  • … Spiele zum Thema zu spielen,
  • … Kreuzworträtsel zu lösen,
  • … einen interreligiösen Kalender zu basteln,
  • … den eigenen Geburtstag im jüdischen und muslimischen Kalender zu suchen,
  • … religiöse Gegenstände zum Judentum, Christentum und Islam aus der Nähe zu bestaunen,
  • … koschere und hallal Gummibärchen zu kosten
  • … und vieles mehr!

 

Organisatorisches

Zielgruppen: Die Workshops werden altersgerecht konzipiert und sind geeignet für:

  • Multiplikator*innenschulungen
  • Train the Trainers
  • Lehrer*innenfort- und ausbildung
  • Studierende
  • (Erwachsenen)bildungsinstitutionen
  • Betriebliche Weiterbildungen
  • Religionsgemeinschaften (z.B. Pfarren,…)
  • interessierte Erwachsenengruppen
  • Weitere Multiplikator*innen, wie Lehrpersonen, Kindergartenpädagog*innen,
    Jugend- und Sozialarbeiter*innen,…
  • Schüler*innen von der Volksschule bis zur Matura für alle Schultypen (auch gerne altersheterogen)
  • Außerschulische Jugendarbeit
  • Lehrlingsausbildung
  • Eltern

Es sind explizit alle Teilnehmer*innen eingeladen an diesen Angeboten teilzunehmen, egal welchen kulturell-religiösen Hintergrund sie besitzen, auch wenn sie sich keiner Religion zugehörig fühlen. Ein wesentliches Ziel dieses Angebots ist die interreligiöse und interkulturelle Begegnung, welche eine wesentliche Antidiskriminierungsmaßnahme darstellt.

Zeitumfang: wahlweise 2-3 Stunden (plus ca. 1 Stunde Vorbereitung). Nach Wunsch und Absprache gerne auch kürzer oder länger.

Personenbeschränkung:
ca. 25

Kostenbeitrag: Subventionsabhängig. Bitte um Rücksprache bezüglich der aktuellen Fördersituation. Danke.

 Dieses Angebot findet in der buchenden Einrichtung statt. Dafür wird ein Raum mit Sesselkreis und Tischen (ca. 10) für den Stationenbetrieb benötigt.

Keine Vor- oder Nachbereitung notwendig, aber möglich.

Gerne stellen wir für Sie ein individuelles Angebot, speziell zugeschnitten auf Ihre Zielgruppe zusammen.