Trialog macht Schule

Das Workshopangebot „Trialog macht Schule“ bietet die Begegnung mit den 3 großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Dazu kommt ein Experte zum Islam und eine Expertin zum Judentum an die Schule oder Bildungseinrichtung. Der christliche Aspekt kann von einer Religionspädagogin vor Ort abgedeckt werden.

Ziele dieses Workshops sind die Bekanntschaft mit den 3 genannten Religionen, das Kennenlernen deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede und damit auch eine Prävention gegen Antisemitismus und Islamophobie.

Die Besonderheit dieses Formats liegt im direkten Vergleich der verschiedenen Religionen nach Themen: Abraham, Religionsgründer, Feiertage, Lebenskreisfeste, Übertritt, Speisevorschriften, Gebete, Gebetshaltungen, Kleidervorschriften, Gebetskleidung, Gotteshäuser, Gebete, Heilige Schriften, Kalender, Sprache und Schrift, religiöse Symbole, GlaubensanhängerInnen weltweit, …

Der Workshop bietet die Möglichkeit…

  • Bücher in hebräischer und arabischer Sprache durchzublättern,
  • … den eigenen Namen in hebräischen und arabischen Buchstaben zu schreiben,
  • … religiöse Symbole zu basteln,
  • Spiele zum Thema zu spielen,
  • Kreuzworträtsel zu lösen,
  • … einen interreligiösen Kalender zu basteln,
  • … den eigenen Geburtstag im jüdischen und muslimischen Kalender zu suchen,
  • religiöse Gegenstände zum Judentum, Christentum und Islam aus der Nähe zu bestaunen,
  • koschere und hallal Gummibärchen zu kosten 🙂
  • … und vieles mehr!

Organisatorisches

Zielgruppen: Die Workshops werden altersgerecht konzipiert und sind geeignet für:

  • SchülereInnen von der Volksschule bis zur Matura für alle Schultypen
  • Studierende
  • LehrerInnenfort- und ausbildung
  • Bildungsinstitutionen
  • Religionsgemeinschaften
  • Pfarren
  • interessierte Erwachsenengruppen

Zeitumfang: 2-3 UE (plus ca. 1 UE Vorbereitung des Stationenbetriebs)

Ort der Durchführung:

  • entweder in der buchenden Bildungseinrichtung oder
  • in der Keesgasse in der Innenstadt von Graz (dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von der Stadt Graz, Abteilung für Bildung und Integration )

Personenbeschränkung: ungefähr klassenstärke

Kostenbeitrag: Das Projekt ist dankenswerterweise von der öffentlichen Hand und privaten Organisationen unterstützt. Damit wir trotzdem unsere Kosten decken können, ersuchen wir um einen kleinen Unkostenbeitrag, der von der aktuellen Fördersituation, vom Schultyp und vom Ort der Durchführung abhängt.

Von Seiten der Schule wird ein Raum mit Sesselkreis und Tischen (ca. 14) für den Stationenbetrieb benötigt.

Wir arbeiten auch gerne mit altersheterogenen Gruppen.

Die Vor- bzw. Nachbereitung liegt im Ermessen der Lehrerin/des Lehrers; der Workshop steht aber als solches für sich.

Zum Workshop gibt es ein Skriptum für LehrerInnen auch zum Weiterarbeiten und Arbeitsblätter für SchülerInnen.